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Jüdische Identität nach der Shoah
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  • Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften
  • Gulaim Bekbolotova
  • KNV22218982
  • 9783838103075
Nach der fast völligen Auslöschung des europäischen Judentums nach dem Zweiten Weltkrieg suchten... mehr
Produktinformationen "Jüdische Identität nach der Shoah"
Nach der fast völligen Auslöschung des europäischen
Judentums nach dem Zweiten Weltkrieg suchten die
Überlebenden, aber auch ihre Nachkommen, bewusst
oder unbewusst
nach einer neuen jüdischen Identität. Spuren dieser
Suche mussten sich in der Literatur finden lassen.
Die Verfasserin der vorliegenden Arbeit hat die
Romane von drei zeitgenössischen österreichischen
Schriftstellern jüdischer Herkunft
analysiert: Gebürtig von Robert Schindel
(1992), Suche nach M. (1997)
und Ohnehin (2004) von Doron Rabinovici sowie von
Robert Menasse Selige Zeiten, brüchige
Welt (1991), Schubumkehr (1995) und Vertreibung
aus der Hölle (2001).
Den Autoren lag die Frage nach einem neuen Bild des
Juden durchaus fern, auch wenn das Wort Identität
einige Male beiläufig fällt. Dennoch erwies sich die
Befragung als ergiebig. In den Romanen finden sich
zahlreiche Hinweise und Elemente, aus denen sich
Umriss und Inhalt einer neuen jüdischen Identität
skizzieren lassen. Dabei waren autobiographische
Elemente besonders aussagekräftig, was die Autorin
in einem Exkurs über den unterschiedlichen
Quellenwert literarischer Formen ausführt.
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