Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Herder, Freiburg
- Autor: Karl Rahner
- Artikel-Nr.: KNV6500434
- ISBN: 9783451237034
Karl Rahner kam 1936 nach Innsbruck mit der Aussicht, als Professor der Theologie eingesetzt zu werden. Unter Rückgriff auf frühere Vorarbeiten machte er sich unverzüglich und zielstrebig daran, die nötigen Grundlagen zu schaffen: Bis zum Ende des Jahres erfüllte er die Bedingungen für das Doktorat. Der Text der Dissertation liegt hier zum ersten Mal im Druck vor. Der Band dokumentiert außerdem Rahners intensive Beschäftigung mit Problemen, die vor allem an den Kirchenvätern studiert wurden, Fragen der Benutzung biblischer Bilder und der Buße, aber vor allem auch mit den gegenseitigen Beziehungen zwischen Spiritualität und systematisch-theologischen Fragen. Das Fehlen eines theologischen Lehrbuchs über ,,Aszese und Mystik in der Väterzeit" brachte ihn auf die Idee, sich mit einer entsprechenden Veröffentlichung für den akademischen Unterricht zu profilieren. Dazu kam ihm die auf Französisch vorliegende Darstellung seines Mitbruders Marcel Viller zum Thema gelegen, die in stark überarbeiteter Form ins Deutsche brachte. Kurzum, Band 3 bietet die grundlegenden Dokumente des akademischen Einsatzes von Karl Rahner und erlaubt damit einen angesichts der bisherigen Rezeption Rahnerschen Denkens neuen und manchen vielleicht überraschenden Einblick, insofern hier ein unerwartet starker Schriftbezug und ein anregender Beitrag zur Geschichte vorliegen. Was viele später in Gedanken und Ausführungen Rahners zu vermissen meinten, zeigt sich als in den tragenden Grundlagen durchaus gegeben.