Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: De Gruyter
- Autor: Björn Krey
- Artikel-Nr.: KNV68791585
- ISBN: 9783110577358
Dieses Buch handelt vom Lesen in der Wissenschaft. Es folgt Forschenden, Lehrenden und Studierenden bei der alltäglichen Arbeit an Texten und beschreibt, wie Bücher und Aufsätze recherchiert und archiviert, kopiert und gescannt, markiert und annotiert, diskutiert und evaluiert, exzerpiert und zitiert werden. Dabei geraten sowohl die Motive, Zwecke, Räume und Zeiten als auch die Körperbewegungen, Sozialbeziehungen, Materialien und Medien der wissenschaftlichen Textarbeit in den Blick. Die zentrale These lautet, dass das wissenschaftliche Lesen einerseits durch die Organisationsstrukturen und Alltagssituationen von Forschung, Lehre und Studium sowie andererseits durch die Textgestaltung und die sprachlichen Formulierungen der Literatur orientiert wird. Die Lesenden arbeiten mit digitalen und mit gedruckten Texten. Digitale Medien und Technologien ersetzen dabei nicht ihre Vorläufer, sondern werden dort genutzt, wo sie tradierte Formen der wissenschaftlichen Textarbeit stützen und ergänzen.
Dieses Buch verbindet ethnographische, gesprächs- und textanalytische Methoden der qualitativen Forschung mit einer theoretischen Diskussion der körperlichen, materiellen und medialen Bedingungen und Vollzüge der Kommunikation. Es ist als ein Beitrag zur Wissenschaftsforschung angelegt, richtet sich darüber hinaus aber auch an all jene, die sich für Kultur- und Techniksoziologie, für soziologische Theorien sowie für Methoden der qualitativen Sozialforschung interessieren.