Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Beck
- Autor: Albert von Schirnding
- Artikel-Nr.: KNV24547411
- ISBN: 9783406607585
Albert von Schirndings Roman ist keine Schlüssel-Erzählung. Der Ich-Erzähler Kasimir, genannt Miro, ist ein paar Jahrgänge älter als sein Autor, und der Autor war nie, wie sein achtzehnjähriges Roman-Ich, Zögling in einem Internat. Aber natürlich spiegelt sich in der Geschichte vieles, was der Autor miterlebt und beobachtet hat. "Vorläufige Ankunft" spielt in der Nachkriegszeit in einer mittelgroßen süddeutschen Stadt, die leicht als Regensburg zu erkennen ist, aber nicht namentlich genannt wird - so wenig wie Zürich im "Grünen Heinrich".
Der Roman ist als Triptychon aufgebaut.
Der kurze erste Teil ("Treppenhaus") berichtet vom ruckartig einsetzenden Protest Miros gegen seine Eltern und deren bayerisch-böhmisch-katholische Adelsgesellschaft.
Der große zweite Teil ("Internat") läuft durch ein Schuljahr, von Sommer zu Sommer. Miro wohnt in einer Anstalt, die hohe Bildung bietet und strenge Askese fordert. Die Zöglinge - nur Jungen - besuchen von hier aus das staatliche Gymnasium und haben Verbindung zum bischöflichen Domchor.
Im dritten, wieder kurzen Teil ("Rom") wird Miro erwachsen - oder vielmehr: das wird ihm attestiert.
Er selber ahnt, dass der ersehnte und erstrebte Status etwas Vorläufiges ist.
Der Roman "Vorläufige Ankunft" handelt von der Pubertät und spricht auch davon. Seine Besonderheit ist die Einbeziehung von vielem, was außer der Geschlechtsreife auch noch erlebt, geträumt und diskutiert werden kann, wenn man achtzehn ist.