Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Georg Simmel
- Artikel-Nr.: KNV14115304
- ISBN: 9783518579725
Wer Simmel im Kontext verstehen will, ist - mangels sonstiger autobiographischer Zeugnisse - auf sein Briefwerk angewiesen, das im Rahmen der Gesamtausgabe in einer zweibändigen, sorgfältig kommentierten Edition erscheint, die sämtliche überlieferten Schreiben von Simmel enthält sowie alle Briefe an Simmel, die als Durchschriften und Abschriften erhalten sind.
Der nun vorliegende erste Briefband umfaßt den Zeitraum von Simmels Studienzeit in Berlin bis zum Erscheinen seiner Essaysammlung Philosophische Kultur im Jahr 1911, die zweifellos den Höhepunkt seiner öffentlichen Wirksamkeit zur damaligen Zeit markiert. Die Briefe dieses Bandes dokumentieren nicht nur Simmels Teilnahme an den internationalen Bemühungen um die Etablierung der Soziologie, sondern erzählen auch überaus anschaulich von den Anfangsjahren der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, zu deren Gründungsvorstand Simmel (neben Friedrich Tönnies, Werner Sombart und Max Weber) gehörte, sowie von der Gründung der Internationalen Zeitschrift für Philosophie der Kultur Logos, die Simmel bis zu seinem Tod mitherausgab. Sie sind aber auch ein Stück intellektuelle Biographie, denn viele Schreiben gelten seinen Publikationen, nicht wenige seinen Karriereproblemen, mit denen Simmel zeit seines Lebens zu kämpfen hatte, und im Hintergrund blitzt immer wieder Simmels unkonventionelle Persönlichkeit auf.