Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Deutscher Klassiker Verlag
- Autor: Gottfried Keller
- Artikel-Nr.: KNV66760440
- ISBN: 9783618609155
"Kellers Gedichtbände umfassen stofflich und formal höchst unterschiedliche Gedichte: Naturgedichte, Liebesgedichte, epische Erzählgedichte, philosophische Reflexionsgedichte, politische Agitationsgedichte, patriotische Gelegenheitsgedichte und auch eine große Satire, nämlich den Apotheker von Chamounix. Diese Vielfalt ist gewollt, aber nur ein Aspekt von Kellers Lyrik. Denn die stofflich und formal unterschiedlichen Poeme sind in den drei Sammlungen von 1846, 1854 und 1888 miteinander verknüpft, sie sind in ein Werkganzes eingebunden. Wie ein Geflecht durchziehen wiederkehrende Motive und Themen Kellers Zyklen; in der subtil verschränkten Anordnung nach Gruppen, Abteilungen und Zyklen formieren sich die einzelnen Kunstwerke zu Gebilden von höchster Komplexität. Der Leser, der Kellers Lyrik mehr als fünf bis sechs »Lufttöne« abgewinnen will, muß daher seine Einstellung zur lyrischen Dichtung überprüfen, wenn nicht ändern. Ihm stellt sich die durchaus lohnende Aufgabe, die einzelnen Gedichtbände in ihrer Vielfalt sowie in ihrer jeweiligen artistisch aufwachsenden Werkgestalt zu erfassen. Die Voraussetzungen für eine derartige Lektüre sind durch die vorliegende Edition geschaffen."