Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Herder, Freiburg
- Autor: Ulrich Berges
- Artikel-Nr.: KNV49979644
- ISBN: 9783451268373
In den Kapiteln 49-54 des Jesajabuches wechseln sich stetig Zionspassagen und Gottesknechtstexte ab. Die noch weithin akzeptierte individuelle Deutung des Gottesknechts ist in diesem Kommentar konsequent durch eine kollektive ersetzt, was nicht zuletzt zu einer Neubestimmung der Teilkomposition Jes 49-54 führt. In Jes 49 präsentiert sich der Gottesknecht als Zeuge, Bote und Verkünder JHWHs, dessen Botschaft aber in Zion auf größte Skepsis stößt. Der Knecht scheint mit seiner Trostbotschaft zu scheitern (Jes 50), und die Anfeindungen gegen ihn verdichten sich bis zur Toderfahrung (Jes 53). Demgegenüber verheißt JHWH, für den Erfolg seines Knechts zu sorgen und Zion in Pracht aufzurichten (Jes 54). Mit der erstmaligen Nennung der »Knechte« im Schlussvers von Jes 54 enden diese Kapitel.