Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Edition Büchergilde
- Autor: Hermann Hesse
- Artikel-Nr.: KNV61163855
- ISBN: 9783864060663
Der kleine Hesse sucht nach der Schule Trost bei seinem Vater. Doch der ist nicht da. Enttäuscht wühlt Hermann in seinen Sachen und klaut von den kostbaren getrockneten Feigen. Ängstlich und mit schlechtem Gewissen wartet er auf Bestrafung - vergebens: "Er wusste ja alles! Und er ließ mich tanzen, ließ mich meine nutzlosen Kapriolen vollführen, wie man eine gefangene Maus in der Drahtfalle tanzen lässt, ehe man sie ersäuft."
Ausgehend von der Feigenepisode beschreibt Hesse das schwierige Verhältnis zum Vater. Sein 11-jähriges Ich ist bedrückend weltverdrossen und von Angst gezeichnet. Wolfs Illustrationen stehen in starkem Kontrast zu dem düsteren Gedankenstrom. Entstanden ist diese Erzählung knapp drei Jahre nach dem Tod seines verehrt verhassten Vaters und kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Hesse suchte Halt in der Literatur - zermürbt von Gefangenenfürsorge und familiären Umbrüchen.
"Das Chaos, der Kampf in der Seele eines Heranwachsenden, die unentrinnbare Hassliebe zwischen den Generationen ist hier (...) in Vollendung geschildert und analysiert und für alle Zeiten gültig festgehalten." Michael Kleeberg, Die Welt