Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Distanz Verlag
- Autor: Katrin Ströbel
- Artikel-Nr.: KNV81279464
- ISBN: 9783954763146
In ihren konzeptuellen Zeichnungen und multimedialen Installationen befragt Katrin Ströbel (geb. 1975 in Pforzheim, lebt und arbeitet in Marseille, Stuttgart und Rabat) mit spielerischem und gleichsam scharfem Blick soziale und geopolitische Gegebenheiten der Gegenwart. Ihre Archäologie des Alltags verfolgt dabei so dezidiert Politisches, wie moderne Repräsentationen des weiblichen Körpers oder Praktiken kultureller Aneignung - richtet ihren Blick aber auch auf privatere Räume, Designobjekte und Interieurs, wie die Tapete im Atelier der italienischen Avantgardistin Dadamaino. Die scharfsinnige Verhandlung kolonialisierter, von kulturellen Codes durchsetzter Körper, Räume und Objekte erinnert an die frühen Collagen Hanna Höchs. Ströbel verleiht diesen ihre zeitgenössische Stimme: Vom Designklassiker Eames über moderne Geschlechterbilder bis hin zu Kompendien der modernen Kunstgeschichte wird die eurozentrische Kultur von der Künstlerin mit kritisch-ironischem Blick zerlegt.
Der Katalog gibt einen Überblick über die Arbeiten von 2016 bis 2019. Der Katalog gibt einen Überblick über die Arbeiten von 2016 bis 2019. Mit Textbeiträgen von von Julie Crenn, Iris Dressler, Sophie Orlando und Dorit Schäfer.