Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Blochplan
- Autor: Dirk Bloch
- Artikel-Nr.: KNV83471533
- ISBN: 9783982024363
Auf der anderen Kartenseite ist der heute zu Litauen gehörende nördliche Teil des früheren Memellandes von Heydekrug/Silut über die Stadt Memel/Klaip da bis zum größten litauischen Ostseebadeort Palanga gleich neben Nimmersatt/Nemirseta (dem einstmals nördlichsten Dorf des Deutschen Reiches) dargestellt.
Verbindendes Glied zwischen beiden Karten ist der 100 km lange und maximal 4 km breite Streifen der Kurischen Nehrung, der heute jeweils hälftig zu Russland und zu Litauen gehört.
Das Samland und die Kurische Nehrung zählen heute zu den schönsten und für Besucher interessantesten Gegenden Nord-Ostpreußens und jeder, der Kaliningrad/Königsberg besucht, sollte auch einen Ausflug an die samländische Ostseeküste oder auf die Nehrung mit ihren einmaligen Dünenlandschaften einplanen. Der bekannteste Ort der Nehrung ist Nidden, in dem Thomas Manns Sommerhaus heute als Museum und Künstlertreffpunkt einlädt. Am Nordende der Nehrung wartet die lebendige Stadt Memel/Klaip da mit vielen historischen Gebäuden, einer liebevoll sanierten Altstadt und ihrem Ännchen-von Tharau-Denkmal auf Besucher aus nah und fern.
Außerdem enthält die Karte Hinweise auf besondere Sehenswürdigkeiten wie z. B. die Ordensburgen in Schaaken, Waldau, Tapiau oder Labiau, die Ruinen der Schlösser Grünhoff, Lochstädt, Friedrichstein oder Kaymen, die Kirchen in Neuhausen oder Arnau, das St.-Adalbert-Kreuz in Tankittino, dem früheren Tenkitten, eine Vielzahl von ethnografischen Museen in historischen Bauernanwesen des Memellandes, das gesamte Stadtgebiet Königsbergs mit allen Vororten und vieles mehr.
Zur zusätzlichen Orientierung sind neben den Straßen und nur zum Teil befahrbaren Wegen, die aktuellen aber auch die stillgelegten Eisenbahnstrecken und die Kreisgrenzen von 1937 dargestellt.
Die Karte enthält alle aktuellen russischen bzw. litauischen Ortsnamen und die historischen deutschen Namen (ggf. auch die - in diesem Bereich Ostpreußens wenigen - neuen Namen der Umbenennungswelle nach 1933). Darüber hinaus sind in der Karte auch alle verschwundenen Orte und Wohnplätze verzeichnet. Von den hier einst vorhandenen ca. 1350 Orten und Wohnplätzen sind heute 41 % verschwunden - die meisten davon im heute russischen Teil. Wer also z.B. den Wohnort seines Urgroßvaters irgendwo im früheren Kreis Fischhausen sucht, wird hier fündig, auch wenn in der Realität höchstens noch überwucherte Trümmer zu finden sind.
Die aktuellen russischen Ortsnamen sind in Kyrillisch und Latein in verständlicher Transliteration wiedergegeben.