Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Distanz Verlag
- Autor: Museum Kunstpalast Düsseldorf
- Artikel-Nr.: KNV85861717
- ISBN: 9783954763450
Die politische Kraft der Kunst Die Begriffe Wut und Zorn prägen seit Jahren das gesellschaftliche Miteinander in Politik und Bevölkerung. Verschwörungstheorien zur COVID-19-Pandemie, Gewaltmissbrauch der Exekutive aufgrund von Hautfarbe oder "Fake News" zur Negierung der Klimakrise sind einige dieser besorgniserregenden Entwicklungen populistischer Politik- und Medienmacher. Dem gegenüber steht die Figur des "Wutbürgers", der den etablierten politischen Systemen zornig den Rücken kehrt und sich in rechtspopulistischen Zerrbildern oder irrationalen Verschwörungstheorien verliert. Die Demokratie scheint in der Krise. Die Ausstellung und begleitende Publikation Empört Euch! Kunst in Zeiten des Zorns nimmt diese aktuellen Symptome einer gefährdeten Demokratie zum Ausgangspunkt und bringt eine Vielzahl renommierter künstlerischer Positionen zusammen, die Wut und Zorn in unserer Gesellschaft aufzeigen, reflektieren und kommentieren. In Installationen, Fotografien, Videos, Gemälden und Skulpturen setzen sich Monica Bonvicini, Andrea Bowers, Miriam Cahn, Thomas Hirschhorn, Hiwa K, Klara Liden, Zanele Muholi u. v. m. mit aktuellen politischen Machtverschiebungen auseinander. Die rund 60 Werke lassen sich als seismografische Auseinandersetzung politischen Handelns lesen, die Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft aufzeigt, sie analysiert und ironisch bricht. Mit Texten der Kurator*innen Linda Peitz und Florian Peters-Messer und einem Vorwort von Felix Krämer.