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- Verlag: WBG Philipp von Zabern
- Autor: Badisches Landesmuseum Karlsruhe
- Artikel-Nr.: KNV88013045
- ISBN: 9783805352765
Was zählt, ist der Blickwinkel: wie die persischen Könige sich selbst sahen
Die antiken Griechen hatten auf Grund von Vormachtrivalität in der Ägäis keine positive Meinung von den persischen Großkönigen. Griechische Quellen berichten von Dekadenz und Despotie am achämenidischen Hof. Doch wie sahen sich die Herrscher des ersten Weltreichs der Antike selbst? Ab Herbst 2020 sollte eine Sonderausstellung des Badischen Landesmuseums die Geschichte und das Selbstbild der Könige von Kyros II. bis zu Dareios III. zeigen. Umständehalber wurde der Begleitband zur Ausstellung zu einem Sonderheft der ANTIKEN WELT umgestaltet. Ein Bildband, der Einblicke in das Leben bei Hof gewährt und persische Quellen für sich sprechen lässt.
- Über 200 Jahre Großmacht: Aufstieg und Fall des ersten persischen Großreichs
- Königliche Selbstdarstellung: wie sich die achämenidischen Herrscher sahen
- Sprachenvielfalt: Königsinschriften in einem heterogenen Imperium
- Von der Residenzstadt zu Ruinenstätte: Persepolis durch die Jahrhunderte
- Symbole und Zeremonien im Achämenidenreich
Herrscher mit himmlischer Autorität
Die Großkönige verstanden sich als Mittelsmänner zwischen göttlicher Sphäre und dem Volk, über das sie gerecht und von höherer Macht befähigt herrschten. Um diese offizielle Ideologie zu verbreiten, wurden Bildhauerarbeiten für Satrapen-Höfe im ganzen Land in Auftrag gegeben. Kunstgegenstände, Siegel und mehrsprachig ausgefertigte königliche Edikte sorgten dafür, dass auch im Alltag der Bund zwischen König, Göttern und Volk allgegenwärtig war.