Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: diaphanes
- Autor: Judith Butler
- Artikel-Nr.: KNV64303107
- ISBN: 9783035800494
»Wir sind Venezolaner, kubanische Flüchtlinge oder Amerikaner, deren Eltern aus El Salvador eingewandert sind. Wir sind Texaner UND Peruaner. Wir pendeln zwischen Argentinien und Nordamerika. Wir sind Männer und Frauen, Schwarze und Weiße, gläubig oder atheistisch und alles dazwischen. Wir sprechen Englisch oder Spanisch - oder keines von beidem, oder beides. Wir sind US-Bürger und Illegale. Nicht für alle von uns ist Immigration das Hauptthema, und, selbst wenn unser neuer Präsident dieser Auffassung ist, wir sind nicht alle Mexikaner. Wir sind Latinos. Keiner von uns kann für die 56,6 Millionen sprechen, die wir sind, aber wir können zumindest unsere Stimme erheben.« (Francisco Navas, The Guardian, Januar 2017)
Wenn es um die Lücke zwischen Recht und Rechtlosigkeit, nicht-nationale Modelle politischen Handelns oder die Utopie einer internationalen Bürgergesellschaft geht, ist das Gespräch zwischen Judith Butler und Gayatri Chakravorty Spivak gerade im Licht der heutigen Situation, in den USA wie anderswo, aktueller denn je.