Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Springer, Berlin
- Autor: Hannah Kleen
- Artikel-Nr.: KNV95190131
- ISBN: 9783658363697
Türkischstämmige Schüler*innen gelten als eine bildungsbezogene Risikogruppe in Deutschland. Für diese benachteiligte Lage werden verschiedene Ursachen diskutiert, beispielsweise die gesellschaftliche Integration (z.B. gute Sprachkenntnisse, interethnische Netzwerke oder ein hoher sozio-ökonomischer Status). Eine gesellschaftliche Integration kann sich positiv auf die Schulleistungen auswirken. Neben den Schüler*innen selbst werden jedoch ebenfalls Ursachen diskutiert, die institutionell bedingt sind. In diesem Zusammenhang spielen Lehrkräfte eine wichtige Rolle. Diese Arbeit geht daher in drei Studien auf Einstellungen und Urteile angehender Lehrkräfte gegenüber türkischstämmigen Schülern ein. Die Ergebnisse zeigen übereinstimmend, dass die angehenden Lehrkräfte bei der Integration von türkischstämmigen Schülern insbesondere deren sprachliche Integration fokussieren. Insbesondere bei diesem Aspekt der Integration zeigen sich Unterschiede in den Urteilen, je nachdem ob ein sprachlich integrierter oder segregierter türkischstämmiger Schüler beurteilt wurde. Andere Integrationsaspekte spielten keine oder eine eher untergeordnete Rolle. Darüber hinaus zeigte sich ein positiver Einfluss der interethnischen Freundschaften der Proband*innen auf deren Einstellungen gegenüber türkischstämmigen Schülern.