Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Hatje Cantz Verlag
- Autor: Christine Chávez
- Artikel-Nr.: KNV94582210
- ISBN: 9783775752015
Das Vermächtnis des Kunst- und Kulturwissenschaftlers Aby Warburg bietet immer wieder Gegenstand für Neubewertungen. Nahezu unbekannt sind bisher die Artefakte, die er auf einer Reise durch den Südwesten der USA 1895/96 sammelte und dem Museum für Völkerkunde in Hamburg (heute Museum am Rothenbaum) schenkte. Die Resultate entfalteten sich erst viel später in Warburgs berühmtem Vortrag zum "Schlangenritual" der Hopi (1923). Warburgs transdisziplinärem Ansatz folgend untersucht die Publikation seine Leitgedanken bei der Zusammenstellung seiner Sammlung sowie seine Lesart der Pueblo-Kunst und -Kultur. Sie würdigt die Werke und deren künstlerische Bedeutung und beleuchtet die Erwerbsumstände im gesellschaftspolitischen Umfeld der damaligen Pueblo-Gemeinschaften. Auch die zeitgenössische Faszination für das Schlangenritual ist Thema. Demgegenüber stehen die bislang wenig beachteten Sichtweisen und Strategien von Pueblo-Verantwortlichen, die Deutungshoheit über kulturell sensible Inhalte und Bilder zurückzugewinnen.
ABY WARBURG (1866-1929) gilt als Begründer der modernen kulturwissenschaftlich orientierten Kunstgeschichte. Seine Forschungen galten hauptsächlich der Untersuchung des Nachlebens der Antike in der Renaissance, die er in seinem ikonischen Bilderatlas Mnemosyne festhielt.