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- Verlag: WBG Theiss
- Autor: Emma Rothschild
- Artikel-Nr.: KNV95021290
- ISBN: 9783806244434
Die Geschichte Frankreichs als Familiengeschichte: Ein lebendiges Panorama
Was können wir heute über das Leben ganz normaler Menschen aus vergangenen Zeiten erfahren? Marie Aymard lebt als Witwe im 18. Jahrhundert in Angoulême im Südwesten Frankreichs. Sie ist eine einfache Frau, die nie Lesen und Schreiben gelernt hat - und doch hinterlässt sie Spuren in der Geschichte. Der Ehevertrag, den sie für ihre Tochter aufsetzen ließ, trug 83 Unterschriften. Dieses außergewöhnliche Dokument nimmt Emma Rothschild als Ausgangspunkt ihrer historischen Recherche. Sie verfolgt die Lebenswege von fünf Generationen nach, insgesamt drei- oder viertausend Menschen. In diesem Sachbuch entfaltet die Wirtschaftshistorikerin ein weitläufiges Epos über ganz alltägliche, wissbegierige, kontaktfreudige, abenteuerlustige Individuen, das erst mit Marie Aymards Ur-Ur-Enkelin Anfang des 20. Jahrhunderts endet.
- Alltagsleben in bewegten Zeiten: Die Geschichte eines weit verzweigten Familienclans
- Familienforschung: Einblick in ein Stück Beziehungs- und Vernetzungsgeschichte der Neuzeit
- Preisgekrönt mit dem PROSE Award für Europäische Geschichte
- Erzählendes Sachbuch, das Balzacs Sozialroman »Comédie Humaine« ähnelt
- Die Autorin ist eine der bedeutendsten Wirtschaftshistorikerinnen der Gegenwart
Welche Spuren hinterlässt man als ganz normaler Mensch in der Geschichte?
Emma Rothschild nimmt eine große, so normale wie ungewöhnliche Familie in den Fokus. Vor dem Hintergrund ihrer Biografien zeichnet sie die große Geschichte Frankreichs vom Ancien Régime bis zur Moderne nach. Ihr innovativer Ansatz, Geschichte »von unten« zu betrachten, bietet einzigartige Einblicke in das Leben im 18. und 19. Jahrhundert.
Am Beispiel der Großfamilie Aymard zeigt die Autorin, welche neuen Möglichkeiten historischer Forschungsarbeit die schier grenzenlose Menge an Quellenmaterial und Zeugnissen eröffnen.