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- Verlag: Distanz Verlag
- Autor: Sigurður Guðjónsson
- Artikel-Nr.: KNV94977150
- ISBN: 9783954764501
Reichtum und Eleganz der Materie
Islands Beitrag zur 59. Venedig-Biennale
Sigurður Guðjónsson (geb. 1975 in Reykjavík, lebt und arbeitet ebenda) schafft kraftvolle Videoarbeiten, in denen Bild, Ton und Raum ein organisches Ganzes bilden.
Er begann seine Ausstellungskarriere Anfang der 2000er-Jahre in der pulsierenden experimentellen Künstlerszene von Reykjavík, die neue Kunst an temporären Orten in der gesamten Altstadt förderte. Seine dunklen und hypnotisch stimmungsvollen Videos erregten sofort Aufmerksamkeit. Guðjónsson nutzt das Potenzial zeitbasierter Medien, um Werke zu schaffen, die die Betrachter*innen rhythmisch in eine synästhetische Erfahrung verwickeln und das Sehen und Hören auf eine Weise miteinander verbinden, die das eigene Wahrnehmungsfeld zu erweitern scheint und nie zuvor empfundene Empfindungen hervorruft. Seine Arbeiten untersuchen häufig von Menschenhand geschaffene Konstruktionen, Maschinen und die Infrastruktur technischer Relikte in Verbindung mit natürlichen Elementen, die in Form von komplexen Schleifen und rhythmischen Schemata angeordnet sind.
Anlässlich von Guðjónssons Beitrag zur 59. Venedig-Biennale zeigt der begleitende Katalog einen Querschnitt seines Werkes. Den Essay schrieb Mónica Bello.
The Wealth and Elegance of Physical Matter
Iceland's contribution to the 59th Venice Biennale
Sigurður Guðjónsson (b. Reykjavík, 1975; lives and works in Reykjavík) creates powerful videos in which image, sound, and space coalesce in an organic whole. He launched his career as an artist in the early 2000s in Reykjavík's vibrant experimental arts scene, which nurtured new work in temporary venues throughout the old town, by exhibiting dark and atmospheric videos whose hypnotic allure quickly caught critics' attention. Harnessing the potential of time-based media, Guðjónsson creates works whose rhythms enfold the viewer in a synesthetic experience, fusing the senses of sight and hearing in a way that seems to expand their field of perception and inducing yet unfelt sensations. Many of his works examine man-made constructions, machines, and the infrastructure of technical relics in conjunction with natural elements, arranged in complex loops and intricate rhythmical patterns.
On occasion of Guðjónsson's contribution to the 59th Venice Biennale, the accompanying catalogue presents a cross-section of his growing oeuvre. With an essay by Mónica Bello.