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- Verlag: Aufbau TB
- Autor: Yoko Ogawa
- Artikel-Nr.: KNV57510256
- ISBN: 9783746632636
"Nun, da er den Finken singen hörte, verstand er auf einmal, dass es tatsächlich eine Ode auf die Liebe war. Kein Lebewesen würde von einer derartigen Inbrunst erfüllt sein, wenn es um etwas anderes ginge als die Liebe." Zwei Brüder, die einander alles bedeuten: Der ältere kümmert sich um die Vögel in einer großen Voliere, und er spricht eine Sprache, die allein sein Bruder versteht. Doch als er eines Tages stirbt, bleibt der jüngere einsam zurück. Schließlich übernimmt er die Obhut der Vögel, und es gelingt einer jungen Frau und einem alten Mann, sein Vertrauen zu gewinnen. Bis ein Unglück geschieht und der alte Mann spurlos verschwindet. "Phantastisch, poetisch, skurril." Vogue Auf dem Gelände eines ehemaligen Waisenhauses steht eine Voliere voller Vögel - Kanarienvögel, Haussperlinge und Prachtfinken, auch Papageien. Tagein, tagaus kümmert sich ein Mann um die Tiere, lauscht ihren Melodien, spricht mit ihnen. Und allein sein jüngerer Bruder ist in der Lage, seine Sprache zu verstehen. Als der Ältere stirbt, übernimmt der Jüngere die Obhut der Voliere und wird von den Kindern der Stadt fortan der »Herr der kleinen Vögel« genannt. Er lebt einsam und zurückgezogen, bis es zwei Menschen gelingt, sein Vertrauen zu gewinnen. Einer jungen Bibliothekarin, die er aus seiner Suche nach Vogelbüchern kennenlernt. Und einem alten Mann, der stets eine kleine Holzschachtel mit einer Grille bei sich trägt, um sich an ihrem Gesang zu erfreuen ... Doch dann verschwindet ein Kind, und auch von dem alten Mann fehlt jede Spur, so dass der Herr der kleinen Vögel Rechenschaft über seinen Freund mit der Grille ablegen muss. Ein zauberhaft schöner Roman, der den Leser auf eine wundersame Reise durch eine Welt voller Geheimnisse und Magie führt. "Es ist das Beiläufige, Unaufgeregte, Unprätentiöse, das die Romane von Yoko Ogawa so großartig macht." Deutschlandradio "Kunstvoll und zugleich unaufdringlich ... Der Herr der kleinen Vögel handelt von der tiefen Einsamkeit einer zunehmend anonymisierten Gesellschaft." FAZ