Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: WVT Wissenschaftlicher Verlag Trier
- Autor: Christiane Hänny
- Artikel-Nr.: KNV97173270
- ISBN: 9783989400153
Die in diesem Buch vorliegende Studie untersucht, wie sich diese Debatte innerhalb der Kinder- und Jugendliteratur spiegelt und wie eine ideale Lektüre mittels geeigneter Identifikationsfiguren inszeniert wird. Im Zentrum der textanalytischen Untersuchungen eines repräsentativen Korpus von der Aufklärung bis zur Gegenwart stehen daher lesende Figuren, die entweder als positives Vorbild oder abschreckendes Beispiel für die empirischen Rezipierenden fungieren sollen. Es wird dabei der Frage nachgegangen, welche Strategien der Rezipientenlenkung mittels der Kombination der (oftmals gemeinsam auftretenden) Dichter- und Leserfiguren in kinder- und jugendliterarischen Texten angelegt werden und wie sich sowohl die Ziele als auch die Verfahren dieser Strategien im literaturgeschichtlichen Verlauf verändern.
INHALT
0. Einleitung 1
1. Lektüre und Gesellschaft 8
2. Autoren und Leser eines literarischen Textes 19
2.1 Der literarische Text 19
2.2 Dichter und Leser 24
2.2.1 Der Leser 24
2.1.2 Der Autor bzw. der Dichter 36
2.1.3 Der Erzähler 47
2.3 Metafiktionalität und metafiktionale Verfahren 48
2.4 Zusammenfassung 57
3. Leser, Dichter und Künstler in der Literatur 59
3.1 Die Darstellung des Lesers in der Literatur 59
3.2 Der Künstlerroman - Autoren und Dichter in der Literatur 64
3.3 Das Buch-im-Buch-Motiv 69
3.4 Das Lesen, Schreiben und Erzählen in der Kinder- und Jugendliteratur 75
4. Identifikationspotentiale lesender und dichtender Figuren in der Kinder- und Jugendliteratur 81
4.1 Bildung durch Dichter- und Leserfiguren - das innerliterarische Vorbild 84
4.1.1 Allgemeinbildung und Kompetenzen 85
4.1.1.1 Joachim Heinrich Campe: Robinson der Jüngere und Die Entdekkung von Amerika 86
4.1.1.2 Erzählende Sachbücher nach dem Modell von Jostein Gaarders Sofies Welt 96
4.1.1.3 Mirjam Pressler: Dunkles Gold 111
4.1.2 Moralische und religiöse Bildung 114
4.1.2.1 Johanna Spyri: Heidi 118
4.1.2.2 Guus Kuijer: Das Buch von allen Dingen 123
4.1.3 Poetische Bildung 127
4.1.3.1 E.T.A. Hoffmann: Nußknacker und Mausekönig 129
4.1.3.2 Michael Ende: Die unendliche Geschichte 142
4.2 Das Lesen als Warnung 161
4.2.1 Die Don Quijotes der Kinder- und Jugendliteratur 162
4.2.2 Der Schundkampf - Don Quijotes Nachfahren 171
4.2.2.1 Der Schundkampf Karl Bruckners 172
4.2.2.2 Hansjörg Martin: Der Sieg der Sieben 188
4.2.3 Zur Verteidigung des Schunds 194
4.2.3.1 Alexander Sutherland Neill: Die grüne Wolke 196
4.2.3.2 Norbert Zähringer: Zorro Vela 206
4.3 Hommage an das eigene Medium - Der Bücherkult 209
4.3.1 Cornelia Funkes Tintenwelt-Reihe 212
4.3.2 Walter Moers Zamonien-Romane