Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Springer, Berlin
- Autor: Oke Heinrich Horstmann
- Artikel-Nr.: KNV97223504
- ISBN: 9783658446437
In diesem Buch befasst sich Oke Heinrich Horstmann mit der Frage, wie Jugendliche im außerschulischen Bildungsbereich über die Demokratie und ihre eigene Rolle in der Demokratie lernen. Inhaltliche Motivation für die Untersuchung bildet die politische Beteiligung vieler Jugendlicher im Rahmen der Protestbewegung Fridays For Future. Zunächst entwirft der Autor eine mögliche konzeptionelle Ausrichtung demokratiebildender Formate in Lehr-Lern-Laboren. Basierend auf dem Ansatz der Demokratiebildung als Integration sozialen und fachlichen Lernens entwickelt er ein außerschulisches Bildungsprogramm, das am demokratie:werk der Kieler Forschungswerkstatt durchgeführt wird. Eine quantitativ ausgewertete Fragebogenstudie ergründet Entwicklungen individueller politischer Einflussgrößen von Teilnehmenden. Zusätzlich werden leitfadengestützte Einzelinterviews durchgeführt und mithilfe qualitativer Forschungsverfahren ausgewertet, um demokratiebezogene Sinnbildungsprozesse zu erfassen. Ergebnisse legen nahe, dass mit der Programmteilnahme Steigerungen der politischen Selbstwirksamkeit, spezifischer Handlungsbereitschaften und bisweilen des politischen Interesses einhergehen können. Die Untersuchung von Lernendenvorstellungen deutet Potenziale bezüglich der Förderung von Sinnbildungsprozessen an, ermittelt jedoch auch die Notwendigkeit weitergehender Reflexionsprozesse über die wahrgenommene Rolle des Individuums in der Demokratie.