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- Verlag: DTV
- Autor: Eckart Lohse
- Artikel-Nr.: KNV97255553
- ISBN: 9783423284424
Versäumnisse aus 16 Jahren Merkel werfen Fragen auf. Hier ist die Antwort.
Deutschland ist enttäuscht und Merkels Politik auf vielen Feldern gescheitert: Russland, Energieversorgung, Verteidigung, Integration. Der klimafreundliche Umbau der viertgrößten Volkswirtschaft ist steckengeblieben. Was wie Stabilität aussah und wofür Deutschland international beneidet wurde, war vielfach auf Kante genäht.
Eckart Lohse begleitet Merkel seit ihren Bonner Jahren journalistisch. Für dieses Buch hat er mit zahlreichen Politikern über das gesprochen, was Merkel angetrieben und gebremst hat. Seine Erkenntnis: Anpassung um des Machterhalts willen hat das Regierungshandeln der Ostdeutschen geprägt. Ihr fehlten die Ideen, das Land in die Zukunft zu führen.
- In der Ära Merkel hat Deutschland Teile seiner Zukunft verschlafen. Dieser investigative Report zeigt, wie und warum
- Eckart Lohse beobachtet die Bundespolitik und Angela Merkel seit 30 Jahren für die FAZ
- Ernüchternd aber fair. Für alle, denen die Autobiographie Merkels nicht genügt
- Exklusive Interviews: Merkels politisches Umfeld offen wie selten zuvor
»Zum Ende Ihrer Kanzlerschaft hat Merkel den russischen Präsidenten Putin als sehr gefährlich eingeschätzt. Aber in den zwanzig Jahren davor habe ich das nie von ihr gehört.« Horst Seehofer
»Merkel wollte beweisen, dass die Ostdeutschen es genauso gut können wie die Westdeutschen.« Reiner Haseloff
»Merkel hat sich ein charismatisches Image zugelegt aus nicht charismatischen Bestandteilen. Angela Merkel hat Grundsätze, hat sich aber dafür entschieden, pragmatische Politik zu machen, statt Überzeugungen durchzusetzen.« Roland Koch
»Dass sie in der Flüchtlingskrise die Grenzen nicht geschlossen hat, war in der Akutsituation 2015 nachvollziehbar. Sie hat danach aber nicht Sorge dafür getragen, dass es bei vielen den Eindruck erweckt hat, alle könnten kommen - ganz nach dem Motto 'Germany is open' .« Wolfgang Schäuble
»Nord Stream 2 nicht auszubauen, wäre eine leichtere Entscheidung gewesen als etwa das Durchsetzen der Agenda 2010. Ich denke, dass der Einfluss der Wirtschaft größer war als alles andere.« Joachim Gauck