Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: De Gruyter
- Autor: Benedikt Josef Collinet
- Artikel-Nr.: KNV97339584
- ISBN: 9783111293141
Eine wichtige Frage der Gegenwart ist, wie man heute heilige Texte im säkularen und theologischen Kontext für beiden Positionen verantwortbar lesen kann, und so dialogfähig bleibt.
In diesem Buch wird die These vertreten, dass die derzeit randständige Form kontextueller Exegese in den Literatur- wie Bibelwissenschaften den Schlüssel zu einer pluralitätsfähigen und zugleich dem eigenen Anspruch konformen Hermeneutik bilden kann. Diese Hermeneutik wird systematisch im Dialog mit post-strukturalistischen Ansätzen entfaltet, ebenso die Intertextualität als ein wichtiges Konzept in ein eigenes Modell gegossen.
Den zweiten Hauptteil bildet die Erprobung des kontextuellen Modells an einem konkreten Beispiel. Gewählt wurde die Rezeption des Exodus-Stoffs in den deuterokanonischen / apokryphen Schriften des Alten Testaments inklusive einer "Kontrollgruppe" mit dem Ziel den Übergang von innerbiblischer Rezeption zu einem klaren Kommentarwesen besser nachvollziehen zu können.
Das Modell kontextueller Exegese erweist sich als äußerst wirksam. Das erarbeitete Beispiel wird am Ende in seinen Chancen und Grenzen beurteilt und macht einmal mehr deutlich, wie entscheidend die eigene Fragestellung für die Wahl der angemessenen Methoden ist