Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: transcript
- Autor: Gesellschaft für Medienwissenschaft e.V.
- Artikel-Nr.: KNV97343063
- ISBN: 9783837668797
Die Zeitschrift für Medienwissenschaft steht für eine kulturwissenschaftlich orientierte Medienwissenschaft, die Untersuchungen zu Einzelmedien aufgreift und durchquert, um nach politischen Kräften und epistemischen Konstellationen zu fragen. Sie stellt Verbindungen zu internationaler Forschung ebenso her wie zu verschiedenen Disziplinen und bringt unterschiedliche Schreibweisen und Textformate, Bilder und Gespräche zusammen, um der Vielfalt, mit der geschrieben, nachgedacht und experimentiert werden kann, Raum zu geben.
Restitution. Dekolonialisierung. Kritik kolonialer Archive und Sammlungen: All das setzt zuerst ein Hören - Hinhören, Zuhören - voraus. Der Heftschwerpunkt »Sound | Archive« stellt daher Fragen nach Zugängen zu und Praktiken im Umgang mit Klangarchiven und -beständen, nach Bedingungen von Aufzeichnungen, Bearbeitungen, Distributionen und Zirkulationen kolonialer Tonaufnahmen. Im Hörbarmachen verstummter Stimmen, verrauschter Klänge und ungehörter Geschichten legen die Beiträge des Heftes im Sonischen eine vielstimmige Handlungsmacht frei, die sie vom kolonialen Rand her begreifen. So setzen sie den Gewaltakten kolonialer Eroberungen, wie sie in den Regeln und Praktiken der Archive fortgeschrieben werden, andere Formen klanglicher Quellenkritik und medialer Historiographie entgegen.