Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Springer, Berlin
- Autor: Dana Harring
- Artikel-Nr.: KNV97576503
- ISBN: 9783658459468
In dieser Studie werden soziale Praktiken rekonstruiert, die der Herstellung, der Aufrechterhaltung und der Beendigung eines Beziehungsgefüges in den Randzeiten institutioneller Kindertagesbetreuung dienen. Dabei werden mit einem ethnografischen Zugang insbesondere die Handlungsvollzüge und Positionierungen von jungen Kindern in Kindertageseinrichtungen in den Blick genommen. Mit einer sozialkonstruktivistisch-praxistheoretischen Perspektive sowie in Bezug auf theoretische Konzepte der Kindheitsforschung wird nachgezeichnet, wie Kinder in Auseinandersetzung mit Räumen, Materialien und pädagogischen Fachkräften Randzeiten als soziale Form herstellen. Weiterhin werden die Selbst- und Fremdpositionierungen von Kindern als Kitakinder, "Doing Kitakind", in Relation zu generationalen Ordnungsprozessen rekonstruiert. "Doing Kita in Randzeiten" stellt eine konzeptuelle Weiterentwicklung dar, die insbesondere die relationale Handlungsmacht von Kindern in Kindertageseinrichtungen als machtvolle Insider betont.