Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: EHV Academicpress
- Autor: Johannes Eichwede
- Artikel-Nr.: KNV33048721
- ISBN: 9783867417778
Girard ist Autor der mimetischen Theorie . Ihre Kernaussage: Zwischenmenschliche Beziehungen, Gesellschaften und Kulturen konstituieren sich durch Prozesse der Nachahmung. Das Streben nach individueller Autonomie verliert demgegenüber seine zentrale Bedeutung ein Paradigmenwechsel in den Kulturwissenschaften, der heftige Kontroversen auslöste. Die Frage nach der Funktionsweise menschlicher Gesellschaften stellt nicht nur die Grundmuster der großen Religionen zur Diskussion, sondern auch Alltagsprobleme wie Liebe, Begierde, Eifersucht, Eitelkeit, Hass und Stolz.
Girard schreibt seiner "mimetischen Theorie" einen universalen Anspruch zu und scheut sich nicht, zu globalen Konflikten der Gegenwart prononciert, ja provokativ Stellung zu beziehen. Seine Beiträge zu 9/11 und seine Kritik der amerikanischen Politik sind beredte Beispiele dafür.