Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Beck Juristischer Verlag
- Autor: Max Ehrl
- Artikel-Nr.: KNV97723917
- ISBN: 9783406832086
Kaum ein Thema der letzten Jahre ist im Gesellschafts- und Deliktsrecht so intensiv und kontrovers diskutiert worden wie die Frage nach der umweltbezogenen und menschenrechtlichen Verantwortlichkeit von Unternehmen, insbesondere von Aktiengesellschaften. Sie stellt das Privat- und Gesellschaftsrecht vor grundlegende Herausforderungen. Die vorliegende Arbeit geht dieser grundsätzlichen Fragestellung im Wege einer systematischen Analyse der aus nationalem und internationalem Recht geprägten Rechtslandschaft nach.
Die Untersuchung berücksichtigt hierbei insbesondere drei wesentliche neuere Rechtsakte, namentlich das Anfang 2023 in Kraft getretene deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, die europäische Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung aus dem Jahr 2022 und schließlich den zum Stand der Einreichung der Arbeit vorliegenden Regelungsvorschlag einer europäischen Sorgfaltspflichten-Richtlinie.
Darauf aufbauend entwickelt der Autor mögliche Perspektiven einer resilienten Regelungsarchitektur für Unternehmen, die stärker an die probaten Wechselwirkungen zwischen Außen- und Innenverhältnis der Gesellschaft anknüpft und auf hybride Durchsetzungsmechanismen sowie systemimmanente Nachschärfungen der Verantwortlichkeiten im Gesellschaftsrecht setzt.
Seine eigene Linie, die rechtspolitischen Wünschbarkeiten eine strenge Rechtsdogmatik entgegensetzt und steilen Thesen eher mit Skepsis begegnet, hält er überzeugend durch. So sieht sich der Leser auch bei seiner Lektüre auf der sicheren Seite. (aus dem Zweitgutachten)
Zielgruppe Für Rechtswissenschaftlerinnen und Rechtswissenschaftler sowie Praktikerinnen und Praktiker im Bereich Wirtschafts- und Unternehmensrecht, Völkerrecht sowie Nachhaltigkeit und Lieferkettenverantwortung.