Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Springer, Berlin
- Autor: Franziska Kaiser
- Artikel-Nr.: KNV97809701
- ISBN: 9783658472450
Welche Kontinuitätslinien lassen sich im Vereinssport vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart ziehen? Welchen Stellenwert und welche Wirkmacht hatte der Sport als populärkulturelles Massenphänomen in den 1920er- und 1930er-Jahren? Welche Milieustrukturen wurden in den Sportvereinen sichtbar, und wer partizipierte an der Sportvereinskultur? Wie prägten Krisen- und Konjunkturphasen den Sport sowie dessen ideelle und politische Funktion in Demokratie und Diktatur? Welche Inklusions- und Exklusionsdynamiken lassen sich im Vereinssport im Hinblick auf die Anpassung an das nationalsozialistische Sportsystem aufzeigen?
Diese Arbeit untersucht die strukturellen und milieu(un)spezifischen Entwicklungen des Mainzer Sportvereinswesens zwischen dem frühen 19. Jahrhundert und den ersten Jahren der NS-Diktatur. Sie fokussiert dabei insbesondere eine Zusammenschau der unterschiedlichen Sportmilieus in den 1920er- und 1930er-Jahren.