Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: transcript
- Autor: Hendrik Richter
- Artikel-Nr.: KNV97972972
- ISBN: 9783837676853
Während Inklusion in Schulen breit diskutiert wird, ist von Exklusion kaum die Rede. Dabei ist die Umsetzung von Inklusion in widersprüchliche Praktiken verstrickt, die mitunter das Gegenteil dessen bewirken, was sie erreichen wollen. Hendrik Richter setzt sich in seiner - an einer österreichischen Mittelschule durchgeführten - Ethnografie mit solchen Exklusionseffekten auseinander und analysiert sonderpädagogische Zuschreibungs- und Veranderungspraxen aus einer intersektionalen Perspektive, die Behinderung mit anderen Differenzlinien wie Klasse, Ethnizität und Geschlecht diskutiert. Vom Subjekt aus gedacht richtet er den Blick auf die Umgangsweisen der Schüler:innen mit den Exklusionsmechanismen: Wie erleben sie Ausgrenzung und welche selbstermächtigenden Antworten finden sie darauf?