Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Springer, Berlin
- Autor: Linda Dörrzapf
- Artikel-Nr.: KNV98123464
- ISBN: 9783658484392
Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sind unmittelbar den Einflüssen der gebauten Umwelt ausgesetzt, die auf das Wohlbefinden wirken und Stress auslösen können. Solche Stressmomente können als physiologische Signale (z.B. Hautleitfähigkeit) sensorbasiert gemessen werden. Diese Messung, auch Humansensorik genannt, kann Aufschlüsse über ein (negatives) Erlebnis beim Zufußgehen oder Radfahren geben und somit subjektive Erfahrungen quantifizierbar machen, ist aber noch weit entfernt vom Einsatz im praktischen (verkehrs-)planerischen Feld.
In dieser Arbeit werden relevante Theorien und Begriffe der Emotionspsychologie sowie der Stadt- und Verkehrsplanung in Bezug auf Stress und Emotionen und deren Genese beschrieben. Die methodische Vorgehensweise und Nutzer*innen-Akzeptanz der Humansensorik wird außerdem anhand von Fallbeispielen verglichen und analysiert. Als Kern der Arbeit werden die Potenziale der Humansensorik für die Planung und Gestaltung von öffentlichen Räumen mit Expert*innen reflektiert. Dabei wird ein Fokus auf die Anwendbarkeit, Grenzen und Potenziale der Humansensorik in (Verkehrs-)Planungsprozessen gelegt. Abschließend werden Anforderungen und Mehrwert der Humansensorik für die Planungspraxis erläutert und diskutiert.