Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Piper
- Autor: Inken Witt
- Artikel-Nr.: KNV98594209
- ISBN: 9783492074599
Tagtäglich sichtet Jesca bei ihrer Arbeit in einem Entrümpelungsunternehmen das Hab und Gut anderer Leute. In einem Karton voller Erinnerungsstücke stößt sie auf einen alten Diamantring, der sie auf unerklärliche Weise anzieht. Als sie Richard kennenlernt, der wie sie in seiner Einsamkeit gefangen ist, beginnen sie den Spuren des Rings zu folgen - bis in ein Kölner Pflegeheim, in dem der fast hundertjährige Sören lebt. Er erzählt ihnen von einer außergewöhnlichen Liebe, die 1944 in Schleswig-Holstein, unweit von Kiel, ihren Anfang nahm und deren einziger verbliebener Zeuge Sören ist. Sein Blick zurück auf ein Leben voller Sehnsucht und Verrat, Hoffnung und Verlust bringt auch in Jesca und Richard etwas in Bewegung.
Ein berührendes Kaleidoskop aus Geschichten, die sich zu einem wunderschönen Bild zusammensetzen, und zugleich ein poetischer, multiperspektivischer Generationenroman über Liebe, Verlust und die heilende Kraft von Erinnerungen - für Leser:innen, die emotionale Tiefe, literarische Qualität und gesellschaftliche Relevanz suchen.
Inken Witt beleuchtet in ihrem Roman ein ganzes Netz von Menschen, die durch die Liebe und deren Verlust verbunden sind. Wir haben die Autorin gefragt, was diese Geschichte(n) inspiriert hat.
»Der Mut zu lieben, obwohl man die Menschen, denen man sich so verbunden fühlt, jederzeit verlieren kann, hat mich schon immer tief beeindruckt. Es fasziniert mich, wie vielgestaltig Liebe ist, wozu sie uns bewegen, wie unerreichbar sie erscheinen kann - sei es aufgrund der eigenen Biografie oder der Traumata der Eltern- und Großelterngeneration. Und so wollte ich beschreiben, welchen Schmerz und welchen Schaden ihre Abwesenheit verursachen kann, vor allem aber, dass die Liebe heilen kann.«
»In einer brutalen und verzweifelten Welt beschwört Inken Witt in ihrem Buch die Hoffnung auf Liebe als die einzige Kraft, die diesen Wahnsinn zusammenhält.« Anna Böger
»Dieses Buch hat etwas in mir berührt, das nicht nur mir gehört - sondern allen Menschen, die je geliebt, gehofft und verloren haben.« Florian Gottschick