Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Haag + Herchen
- Autor: Friedrich Lederer
- Artikel-Nr.: KNV98773516
- ISBN: 9783898469296
Die Rolle, die der Islam in Deutschland spielt, wird oft kontrovers diskutiert. Er ist die jüngste der drei monotheistischen Religionen. Das überlieferte Schrifttum ist im Alten Testament ( Tanach in hebräischer bzw. aramäischer Sprache), im Neuen Testament (griechisch-lateinisch überliefert) und im Koran (nach strenger islamischer Auslegung »seit Ewigkeit« in Arabisch) niedergelegt. Viele, die über die Auslegung dieser Schriften diskutieren, haben diese gar nicht oder allenfalls bruchstückhaft gelesen, schon gar nicht den historischen Zusammenhang berücksichtigt. Eben diese Geschichtsbetrachtung ist aber erforderlich. Die Renaissance und im Gefolge die Aufklärung haben dem Beitrag islam-gestützter Wissenschaft vieles zu verdanken, von dem allerdings der Islam seit dem Osmanischen Reich ab dem 16. Jahrhundert selbst keinen Gebrauch mehr machte.
Dr. phil. Friedrich Lederer wurde im Jahr 1936 geboren. Schon während seiner beruflichen Tätigkeit in der Bundesmarine, aber auch danach, hat er sich mit vergleichenden Sprachstudien befasst, denn das Denken in verschiedenen Sprachen bringt auch unterschiedliche Begriffe mit sich, die nur aus den jeweiligen Sprachen abzuleiten sind. Fünf Jahre seines Lebens verbrachte der Autor in Japan. Nach der Pensionierung absolvierte er mit Erfolg ein Promotionsstudium an der Ludwig-Maximilians-Universität in München in den Fächern Japanologie, Sinologie und politische Wissenschaften.