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- Verlag: Herder, Freiburg
- Autor: Dafna Gerstner
- Artikel-Nr.: KNV10623991
- ISBN: 9783451037610
Wer verstehen will, was der 7. Oktober 2023 für Israel, für jüdische Gemeinschaften weltweit und für die Betroffenen des Massakers bedeutet, findet in diesem Buch ein eindringliches Zeugnis aus erster Hand. Dafna Gerstner zeigt, wie Terror, Verlust und Antisemitismus das Schicksal eines Menschen verändern können und wie Hoffnung selbst unter den dunkelsten Umständen bestehen bleibt.
Am 7. Oktober 2023 überfällt die Hamas den Kibbuz Be'eri nahe des Gazastreifens. Dafna Gerstner und ihr Mann überleben 19 Stunden Todesangst in einem nicht abschließbaren Schutzraum. 102 Menschen aus ihrer Gemeinschaft werden ermordet, darunter ihr Bruder Eitan, der viele Bewohner rettet, bevor er selbst getötet wird. Dreißig Menschen werden verschleppt. Nicht alle kehren zurück.
In ihrem bewegenden Bericht schildert die Deutsch-Israelin das Leben im Kibbuz vor dem Massaker, die Stunden des Terrors und die Folgen, die bis heute nachwirken. Sie schreibt über die Trauer um ihre Familie und Freunde, den Kampf um die Geiseln, die Kraft einer Gemeinschaft im Ausnahmezustand und ihre Erfahrungen als Jüdin in Deutschland nach dem 7. Oktober.
Dieses Buch handelt von:
- dem Überleben eines der schlimmsten Terrorangriffe der jüngeren Geschichte
- dem Leben im Kibbuz Be'eri vor und nach dem 7. Oktober
- Verlust, Trauma und der Suche nach Hoffnung
- jüdischer Identität zwischen Israel und Deutschland
- dem erstarkenden Antisemitismus in Europa
Ein persönliches, schonungsloses und zugleich hoffnungsvolles Buch über Terror, Erinnerung und Menschlichkeit. Wer die tiefen Wunden des 7. Oktober verstehen und nachvollziehen möchte, wie sich jüdisches Leben seitdem verändert hat, liegt mit diesem Buch genau richtig.
Mit einem Vorwort von Charlotte Knobloch.
"Dafna Gerstner habe ich als eine junge Frau mit Haltung, Herz und Courage kennengelernt. Ihre Geschichte ist bewegend, ihr Buch sehr lesenswert, denn es macht Mut in schwierigen Zeiten."
Uschi Glas