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- Verlag: Anaconda
- Autor: Thomas Mann
- Artikel-Nr.: KNV10636646
- ISBN: 9783730616536
Der Komponist Adrian Leverkühn ist ein brillanter Kopf, aber um ganz neue, unerhörte Werke zu schaffen, braucht es mehr: »wahrhaft beglückende, entrückende, zweifellose und gläubige Inspiration«. Die erhält er durch einen Pakt mit dem Teufel, und der stellt eine Bedingung: Leverkühn darf nicht lieben. Der Tondichter wird schöpferisch und berühmt, doch er ist ein rettungslos Verdammter. Mit seiner Aneignung des Faust-Stoffes vor dem Hintergrund diabolischen Paktierens mit dem Nationalsozialismus hat Thomas Mann einen zeitlos faszinierenden Künstler- und Epochenroman erschaffen.
- »Dieses Buch ist ein Kosmos für sich.« WELT
- Die fiktive Biografie des deutschen Komponisten Adrian Leverkühn ist gesellschaftskritischer Künstlerroman, kunsttheoretischer Essay, und Lebensbeichte in einem
- »Doktor Faustus« ist Thomas Manns reichstes Werk, das tief hineinblicken lässt in die Abgründe der menschlichen Seele und der Geschichte
- »Weniger ein Roman als ein zeitloses Monument deutscher Literatur: Bildungssatt, wunderbar komponiert, tiefgründig, tragisch.« TITEL kulturmagazin
- »'Doktor Faustus' ist die Apotheose bürgerlicher Kultur. Der Schlussstein- und Rundungscharakter, den der Roman in mehrfacher Hinsicht trägt, ist auf einer Metaebene selbst Symbol für die zentrale Idee bürgerlicher Kultur, nämlich der von Ordnung und Stimmigkeit.« (der Freitag, Februar 2015)
- »Thomas Manns 'Dr. Faustus' ist freilich viel mehr als ein München-Roman. Doch es steckt viel darin von dieser Stadt, ihrer Umgebung und dem Gefühl des Autors für sein ehemaliges Zuhause, dass es lohnt, sich darin auf einen erhellenden Spaziergang zu machen.« (Süddeutsche Zeitung, Dezember 2022)
- »In literarischer Hinsicht bleibt die Lektüre des gewaltigen Huldigungsexorzismus in Sachen Deutschland ein zwiespältiges Vergnügen. Eine Frage steigt jedoch mit wachsender Dringlichkeit aus den Seiten auf: Sind wir Nachgeborenen wirklich so sicher, neuerliche Teufelspakte in der Sphäre des Politischen gebannt zu haben, nur weil wir den Teufelspakt zwecks Genialitätsgewinn schon lange für ranzigen Unsinn halten?« (Thea Dorn, Die Zeit, Januar 2025)