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- Verlag: Klett-Cotta
- Autor: Barbara Steinhilber
- Artikel-Nr.: KNV10638349
- ISBN: 9783608402223
Wie frühe Bindungserfahrungen Einsamkeit prägen
Innenperspektive statt Zeitgeist: Psychische, nicht gesellschaftliche Mechanismen stehen im Fokus
Fallbeispiel Anna: Einsamkeit als persönlicher Prozess, der Leid und Entwicklung zugleich ermöglicht
Verbundenheit entwickeln: Welche inneren Fähigkeiten wir brauchen, um Nähe herzustellen und zu halten
Einsamkeit ist schmerzhaft, oft verborgen - und doch ein entscheidender Teil unserer seelischen Entwicklung. Steinhilber lädt dazu ein, Einsamkeit nicht nur als gesellschaftliches Phänomen zu betrachten, sondern als biografisch geformte innere Erfahrung. Mit wissenschaftlicher Klarheit und Einfühlungsvermögen beschreibt sie, wie Einsamkeit entsteht, wie sie sich im Laufe eines Lebens wandelt und wo sie Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Dabei geht es um mehr als fehlende soziale Kontakte: Einsamkeit zeigt sich in Übergangsphasen, in inneren Brüchen, in der Unfähigkeit, Nähe zuzulassen oder zu halten - und oft in Gesellschaft. Frühkindliche Bindung und verborgene biografische Muster spielen eine größere Rolle, als uns bewusst ist. Mit ihrer körperorientierten, erfahrungsbezogenen Perspektive öffnet Steinhilber einen sensiblen Raum für Selbstreflexion.