Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Hatje Cantz Verlag
- Autor: Michael Werner
- Artikel-Nr.: KNV10766366
- ISBN: 9783775763837
Michael Werner gehört zu den international einflussreichsten Galeristen der Nachkriegszeit. Seine erste Ausstellung 1963 wurde zum Skandal, ebenso wie viele danach. Doch es ging ihm nie um Provokation als Selbstzweck, sondern stets um die Möglichkeiten der Kunst, sich festgefügten Strukturen zu widersetzen und eine eigene Wirklichkeit zu behaupten.
In diesem Buch erzählt Werner von seiner Kindheit im Zweiten Weltkrieg und von den Mühen, seinen Weg zu finden. Er berichtet von Künstlern, mit denen er arbeitete, stritt, spektakulär scheiterte und große Erfolge erzielte. Seine Darstellungen bilden, zusammen mit Fotografien und Dokumenten, nicht nur ein eindrucksvolles Zeitzeugnis, sie zeigen auch, dass die damals aufgebrochenen künstlerischen Spannungen noch längst nicht auserzählt sind.
Michael Werner, geb. 1939, ist ein deutscher Kunsthändler und Galerist. Seine heute in Berlin ansässige Galerie Michael Werner, die im Laufe seiner langen Tätigkeit auch in Köln, London, New York, Paris und Athen vertreten war, zählt zu den international einflussreichsten Galerien der Nachkriegsgeschichte. Mit ihr etablierte er nachhaltig Künstler wie Georg Baselitz, A. R. Penck, Markus Lüpertz, Jörg Immendorff, Per Kirkeby, Marcel Broodthaers und Sigmar Polke.
Nils Emmerichs, geb. 1988, studierte Kunstgeschichte und Philosophie in Düsseldorf, Basel und Karlsruhe. Er promovierte über den Einfluss der bildenden Kunst auf Heiner Müllers Werk. Für die Kunsthalle Bielefeld betreute und kuratierte er Ausstellungen von Michael Majerus, Olaf Nicolai und Andreas Schulze, mit Rosemarie Trockel konzipierte er einen Veranstaltungszyklus. Als Autor und Herausgeber veröffentlichte er unter anderem Texte über Marcel Odenbach, Leiko Ikemura, Ulrich Rückriem und A. R. Penck.