Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Matthes & Seitz Berlin
- Autor: Georges Bataille
- Artikel-Nr.: KNV10779669
- ISBN: 9783751865173
Georges Batailles Diskussion über die Sünde gehört zu den eigentümlichsten Dokumenten des intellektuellen Lebens im besetzten Paris: Im März 1944 diskutieren Bataille, der Jesuit Jean Daniélou, Jean_Paul Sartre und andere prominente Stimmen über Sünde, Schuld und das Verhältnis von Gut, Böse und Kommunikation - mitten im Krieg, jenseits jeder unmittelbaren »Résistance«-Agenda. Das Buch präsentiert Batailles Eröffnungsvortrag »Der Gipfel und der Niedergang«, Daniélous Erwiderung sowie die anschließende Debatte und macht die spannungsreiche Konstellation von Mystik, Existenzialismus und katholischer Theologie erstmals in dieser Geschlossenheit zugänglich. In seiner Einleitung rekonstruiert Michel Surya die biografischen und intellektuellen Hintergründe - von Batailles Nähe zu Laure und Marcel Moré über Nietzsche, Dostojewski und Schestow bis zu den Versuchen, das Christentum im Angesicht von Gottes Tod und moderner Erfahrung neu zu denken. So entsteht ein vielschichtiges Panorama einer Debatte, in der Sünde als privilegierter Zugang zum Sakralen erscheint und radikal die Frage nach einer »Gipfelmoral« jenseits bloßer Lebensregeln gestellt wird.