Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Hogrefe (vorm. Verlag Hans Huber )
- Autor: Stefanie Becker
- Artikel-Nr.: KNV10817630
- ISBN: 9783456864594
"Tabuthemen in der Versorgung demenzerkrankter Menschen" richtet den Blick auf Aspekte der Versorgung, die häufig unausgesprochen bleiben und dennoch den Alltag von Menschen mit Demenz sowie das Handeln von Fachpersonen maßgeblich prägen. Themen wie Würde, Autonomie, Intimität, Sterben, Gewalt, Scham oder Ekel stellen Pflege, Therapie und Betreuung vor besondere Herausforderungen und können Unsicherheiten im professionellen Handeln erzeugen.
Das Fachbuch beleuchtet jene Tabus, die in der Gesundheitsversorgung oft verborgen bleiben. Die Beiträge zeigen, wie strukturelle Rahmenbedingungen, fachliche Routinen und gesellschaftliche Erwartungen Sprachlosigkeit fördern und den Umgang mit Menschen mit Demenz beeinflussen. Dabei werden unterschiedliche Versorgungsbereiche berücksichtigt - von der Hausarztpraxis über Pflegeeinrichtungen bis hin zu therapeutischen Settings wie Logopädie, Ergotherapie oder Bewegungstherapie.
Praxisnah und reflektiert verdeutlicht das Buch, wie ein achtsamer und ethisch fundierter Umgang mit Verletzlichkeit gelingen kann. Es sensibilisiert für die Bedürfnisse und Rechte von Menschen mit Demenz und zeigt Wege auf, sie als Personen mit eigenen Gestaltungsspielräumen wahrzunehmen und zu begleiten.
Ein wichtiges Fachbuch für Gesundheits-, Pflege- und Sozialberufe, für die Gerontologie sowie für die Allgemeinmedizin, das Impulse für eine respektvolle und ganzheitliche Versorgung gibt.