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- Verlag: Klett-Cotta
- Autor: Ekkehard Knörer
- Artikel-Nr.: KNV10945747
- ISBN: 9783608977257
Im Aufmacher geht die Juristin (und Merkur-Preisträgerin 2022) Samira Akbarian der Frage nach, wie gut - oder eher schlecht - das Konzept der Gnade eigentlich zum deutschen Recht passt. Theorie der kommunikativen Vernunft, Habermas, schön und gut, findet Moritz Rudolph, aber wäre es nicht viel besser, die Welt würde noch viel habermasianischer als Habermas selbst? Erol Borans Lebensgeschichte geht so: "Kreuze eine protestantische Bajuwarin mit einem muselmanischen Einwanderer - und was kommt dabei raus? Ein Jude!" Muss man lesen, um es zu glauben.
In der ersten Folge seiner Trump-2.0-Notate lässt Jan-Werner Müller manch Unfassbares seit Amtsantritt des Präsidenten noch einmal Revue passieren und analysiert die Probleme. Über Rechtsextreme, die sich als Anarchofaschisten begreifen und etwas Besseres sein wollen als die faschistische Plebs, schreibt Johannes Geck.
Der Historiker Valentin Groebner denkt über das Schreiben nach, das Geschriebenhaben, über gebliebene und verschwundene (Privat)Archive. Um das Erinnern und das Vergessen in einem grundsätzlicheren Sinn geht es bei Martin Sabrow. Mounir Zahran setzt seine Berichte aus Beirut fort. Was es mit dem Hass auf sich hat, ist in einem geisteshistorischen Streifzug von Jens Soentgen zu erfahren. Und Martin Kohlrausch sieht sich beim Blick auf Trump an das Caligula-Buch des Historikers Ludwig Quidde erinnert, der es damals allerdings auf Wilhelm II. abgesehen hatte.