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- Verlag: Herder, Freiburg
- Autor: Stefan Aust
- Artikel-Nr.: KNV10941822
- ISBN: 9783451038976
Soll die Brandmauer zur AfD halten? Oder ist diese Strategie längst Teil des Problems geworden?
Kaum eine politische Frage wird in Deutschland derzeit heftiger diskutiert als der Umgang mit der AfD. Während die einen jede Zusammenarbeit kategorisch ausschließen, fordern andere eine neue Form der politischen Auseinandersetzung. Die Debatte über die Brandmauer hat sich zum Prüfstein der deutschen Demokratie entwickelt. Wo endet demokratische Auseinandersetzung, wo beginnt notwendige Abgrenzung? Welche Folgen hätte es, die Brandmauer aufzugeben? Und wovon sprechen wir eigentlich, wenn wir "Brandmauer" sagen?
Der von Stefan Aust und Rafael Seligmann herausgegebene Band versammelt prominente Stimmen aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft. Sie alle eint die Verteidigung der demokratischen Ordnung; ihre Antworten auf die Herausforderungen fallen jedoch unterschiedlich aus.
Neben den beiden Herausgebern diskutieren in diesem Band Johannes Beermann, Sigmar Gabriel, Reiner Haseloff und Robert Burdy, Margot Käßmann, Mouhanad Khorchide, Thomas Walter Köhler, Christian Kullmann, Thomas Schwartz, Christian Ude und Theo Waigel.
Dieses Buch bietet pünktlich vor den richtungsweisenden Landtagswahlen:
- die wichtigsten Argumente zur Debatte um die Brandmauer
- hochkarätige Beiträge aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft
- unterschiedliche Perspektiven zur Verteidigung demokratischer Werte
- Orientierung in einer der kontroversesten politischen Diskussionen
Von Migration und gesellschaftlichem Zusammenhalt über Demokratieverständnis und politische Verantwortung bis hin zur Frage nach den Grenzen demokratischer Toleranz: Die Autorinnen und Autoren beleuchten die Herausforderungen, vor denen Deutschland steht, aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln.
Ein streitbarer Debattenband für alle, die verstehen wollen, warum die Frage nach der Brandmauer weit mehr ist als ein parteipolitischer Streit und was auf dem Spiel steht, wenn Demokratien ihre Grenzen neu verhandeln müssen.