Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Rainer Forst
- Artikel-Nr.: KNV6298421
- ISBN: 9783518288528
"Rainer Forst analysiert in seiner Studie die Debatten zwischen liberalen und kommunitaristischen Theorien der Gerechtigkeit in bezug auf vier zentrale Probleme der politischen Philosophie: (1) der Frage der Konstitution des »Selbst«; (2) der Neutralität allgemeiner Rechts- und Gerechtigkeitsprinzipien gegenüber Konzeptionen des Guten; (3) der integrativen Kraft posttraditionaler und demokratischer Auffassungen der politischen Gemeinschaft; (4) der kontextualistischen Kritik an universalistischen Moraltheorien. Daraus folgt die These, daß eine Einseitigkeit vermeidende Theorie der Gerechtigkeit nicht einen einzigen, sondern vier Kontexte der Gerechtigkeit, und das heißt: vier Begriffe von »Person« und »Gemeinschaft«, angemessen berücksichtigen muß. Auf dieser Grundlage lassen sich liberale und kommunitaristische Argumente gemeinsam mit anderen, zum Beispiel feministischen oder diskurstheoretischen, Ansätzen vermitteln."