Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Reclam, Ditzingen
- Autor: Jan Philipp Reemtsma
- Artikel-Nr.: KNV57792613
- ISBN: 9783150193822
Reemtsmas Überlegungen zur Gewalt - in zwei Texten gebündelt: zum einen in »Gewalt als attraktive Lebensform betrachtet«, seinem Abschiedsvortrag vom Hamburger Institut für Sozialforschung, zum anderen in seinem Essay »Gewalt und Vertrauen. Grundzüge einer Theorie der Gewalt in der Moderne«.
Es geht u.a. um die Frage, warum 'ganz normale' Menschen (meist Männer) - oder gar: 'ganz normale Familienväter' - unvorstellbare Grausamkeiten begehen. Allein diese Frage zu stellen sei, so Reemtsma, »albern, weil die Antwort auf der Hand liegt: Wer denn sonst?« Wundern sollte uns vielmehr, »warum diese Massaker nicht das letzte Wort der bisherigen Geschichte geblieben sind.«