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Landesherrliche Bildungsreform unter Moritz von Sachsen (1521-1553) und die Gründung der drei Fürste
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  • GRIN Verlag
  • Tom Pürschel
  • KNV34642655
  • 9783656267645
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter,... mehr
Produktinformationen "Landesherrliche Bildungsreform unter Moritz von Sachsen (1521-1553) und die Gründung der drei Fürste"
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Universität Leipzig (Historisches Seminar), Veranstaltung: 600 Jahre Alma Mater Lipsiensis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das 16. Jahrhundert als Übergangszeit zwischen Mittelalter und Früher Neuzeit stellt für das Heilige Römische Reich deutscher Nation in vielerlei Hinsicht eine große Veränderung dar. Eine der Bedeutendsten ist dabei die Reformationsbewegung, die nicht nur auf religiöser, sondern auch auf politischer und gesellschaftlicher Ebene große Umbrüche nach sich zog. Unter anderem begünstigen die noch junge Technik des Buchdrucks und die Lehren des Humanismus die Reformbewegung Luthers. Der weitreichende Einfluss dieser Umbruchsprozesse zieht auch an dem spätmittelalterlichen Bildungswesen, insofern man von einem wirklichen System schon sprechen kann, nicht spurlos vorüber. Betrachtet man speziell Sachsen vor und nach der Reformation stellt man auch im Bildungssektor vehemente Veränderungen fest. Für das albertinische Sachsen, das 1485 vom ernestinischen Sachsen getrennt wurde, hat sich in diesem Zusammenhang Moritz von Sachsen hervorgetan. Er trug mit der "Neuen Landesordnung" von 1543 entscheidend zur Umformung seines Herrschaftsgebietes bei. Eine der, in der Verordnung niedergeschriebenen Maßnahmen, war die Gründung der drei Landesschulen, auch Fürstenschulen genannt, in Meissen, Schulpforte und Grimma. Ziel der Arbeit ist die Einordnung der Fundation der drei Schulen in die bildungspolitischen Anstrengungen Moritzens, sowie das Herausarbeiten und Bewerten der Bedeutung der drei Fürstenschulen für das Bildungssystem. Dazu muss zu Beginn kurz auf die allgemeine Situation im albertinischen Sachsen vor 1541 eingegangen werden, um eine Einordnung der Entscheidungen und der Person Moritzens von Sachsen möglich zu machen. Anschließend soll dann vertieft die Bildungslandschaft des Gebietes beschrieben werden. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Religions- und Bildungspolitik des Regenten, wobei nach einer allgemeinen Zusammenfassung der "Neuen Landesordnung", der Fokus auf die drei Landesschulen gerichtet wird. Vor allem die ersten Jahre stehen dabei im Mittelpunkt, ebenso wie die Umstände, Motive und Besonderheiten der Gründungen.
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