Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf eurem Computer gespeichert und ausgelesen werden. Indem ihr auf "Alles akzeptieren" klickt, stimmt ihr der Verarbeitung von Daten, der Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen über Websites und über Partner und Geräte hinweg sowie der Übermittlung eurer Daten an Drittanbieter zu, die eure Daten teilweise in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (GDPR Art. 49). Einzelheiten hierzu findet ihr in den Datenschutzhinweisen. Die Daten werden für Analysen und für eigene Zwecke Dritter verwendet. Weitere Informationen, auch über die Datenverarbeitung durch Drittanbieter und die Möglichkeit des Widerrufs, findet ihr in den Einstellungen und in unseren Datenschutzhinweisen. Hier könnt ihr mit den notwendigen Tools fortfahren.
- Verlag: Hirzel, Stuttgart
- Autor: Bettina Schulte-Böning
- Artikel-Nr.: KNV96411991
- ISBN: 9783777630991
Der Neid ist ein Beziehungsdrama. Ohne ein Gegenüber ist er nicht zu haben. Der Andere ist der Stachel im Fleisch des Neidischen. Der Neid frisst die Seele auf. Der Neid ist das verschwiegene Gefühl. Der erste Mord der Bibel ist der von Kain an Abel: aus Neid. Und heute entlädt sich der Neid auch im Internet. Influencerinnen führen ihren Followern ein beneidenswertes Leben vor.
Neid hat aber auch eine andere Seite: Er stachelt das Individuum zum Erfolg an. Und sorgt für das Unbehagen an gesellschaftlicher Ungleichheit, von Habenden und Herrschenden gern diffamiert. Stichwort "Neidgesellschaft". Bettina Schultes Essay spannt einen Bogen von der zermürbenden Qual des subjektiven Neids zur Frage seiner legitimen gesellschaftlichen Verortung. Und um die Eifersucht als eine Spielart des Neids geht's natürlich auch ...